July 11, 2023
luca-Team

POS-Systeme in der Gastronomie: Definition und Funktionen

Was sind POS-Systeme? Und welche der vielen möglichen Funktionen sind besonders sinnvoll für den Gastronomie-Betrieb? Ein Hinweis vorweg: Es kommt – natürlich – auf individuelle Anforderungen an.
Eine Kasse auf dem Tresen eines Restaurants.

POS-Systeme in der Gastronomie: Definition

Die Abkürzung „POS“ steht für „Point of Sale“ und bedeutet damit „Verkaufsort“. In der Gastronomie sind diese Verkaufsorte die Kassen. Allerdings beschränken sich POS-Systeme (oder auch Kassensysteme) in Gastro-Betrieben nicht auf diesen einen Ort hinter der Theke, sondern umfassen alle damit verbundenen digitalen Tools, Geräte und Funktionen, etwa Apps, Kartenlesegeräte und Analyse-Berichte. POS-Systeme können demnach hard- und softwarebasiert sein. In letzterem Fall speichert das System die eingehenden Daten in einer Cloud.

Im Gegensatz zur traditionellen Registrierkasse dient ein modernes POS-System also nicht allein der effizienten Zahlungsabwicklung mit Bargeld: Es kann weitaus mehr.

Wusstest du schon?

Es gibt über 150 POS-Systeme, die im deutschen Markt in der Gastronomie etabliert sind. Mit unseren Integrationen konzentrieren wir uns bei luca auf die Marktführer und starken Anbieter in lokalen Märkten.

Funktionen von POS-Systemen für die Gastronomie

POS-Systeme können in der Gastronomie als buchhalterische Super-Antwort auf moderne finanzamtliche Anforderungenfunktionieren – das ist wichtig für alle Gastro-Betriebe. Außerdem können Betreiber:innen ihre Kassensysteme mit zeitgemäßen digitalen Funktionen anreichern, um wettbewerbsfähig zu bleiben und Gäste anzulocken.

Für Restaurants, Bars und Cafés können zum Beispiel diese Integrationen in ihr bestehendes POS-System sinnvoll sein:

Digitales Kassenbuch

Mit z.B. tagesaktueller Zahlungsübersicht, Finanzamt-konformer Speicherung und Erfassung von Einnahmen und Ausgaben, DATEV-Schnittstellen, automatisierten Buchhaltungsberichten etc.

Erweiterte Bezahlungs- und Rechnungsmöglichkeiten

Wie etwa das Bezahlen per Handy bzw. per QR-Code, selbstständiges Rechnungen-Teilen, One-Click-Payment etc.

Verwaltung von Teammitgliedern

Etwa durch Integration von Schichtplänen, Personaldaten und Lohnabrechnungen oder durch Management von Berechtigungen, Zeit-, Trinkgeld und Umsatzerfassung etc.

Bestands- und Bestellverwaltung

Mit automatisiertem Bestellvorgang von Vorräten, Konfiguration von Warnhinweisen, kostenoptimierter Lagerung etc.

Reservierungstool

Für automatisierte Abwicklung von Reservierungen, optimierte Tischverwaltung etc.

Verwaltung von Kundendaten

Etwa für die Erstellung und Sammlung von Kundendaten (via CRM-Integration), für einen personalisierten Service oder für Marketingzwecke wie E-Mail-Kampagnen oder Rabatt-Aktionen etc.

Fazit

Jeder Gastro-Betrieb hat – neben den finanzamtlichen Pflichten – eigene Anforderungen an ein Kassensystem und muss sichdementsprechend im Klaren darüber sein, welche Integrationen tatsächlich Vorteile für sein Geschäft bringen. Denn auch dasausgeklügelteste System verursacht mehr Kosten als Nutzen, wenn es nicht gebraucht wird.

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